Der Arrest

1. Grundsatz


Der Arrestbereich ist ein gesonderter Bereich, der in Einzelzellen aufgeteilt ist. Dieser Bereich ist eine Hochsicherheitszone und darf nur von Sicherheitsoffizieren und Mitgliedern des Kommandostabes betreten werden. Andere Personen, benötigen für einen Besuch eine gesonderte Erlaubnis. Die Zellen werden durch ein Kraftfeld größerer Stärke geschützt, um Ausbrüche zu verhindern.

Die Inhaftierung im Arrestbereich ist eine Bestrafung für das Fehlverhalten des Crewmitgliedes eines(einer) Schiffes/Station gedacht. In der Zeit des Arrestes soll der Inhaftierte über sein Benehmen und seine Fehler nachdenken. Darüber hinaus reflektieren, wie diese endstanden sind und welche Auswirkungen seine Fehlverhalten auf sich, die Crew, das Schiff und die Mission haben könnte/ gehabt hat.

Außerdem soll sich der Inhaftierte sich Gedanken darüber machen, wie er diese Fehler/sein Fehlverhalten in Zukunft vermeiden kann.

Der Arrest hat nicht den Zweck um sich Freizeit zu verschaffen und um im Arrest anderen Dingen oder Hobbies nachgehen zu können.


Auch das Oberkommando und ähnlich hohe Range dürfen da keine Ausnahmen für den Inhaftierten machen, da dies im Widerspruch zum Sinne der Inhaftierung im Arrest stünde.


KO/XO ist es erlaubt, den Angeklagten, bis er zum Richter geführt wird, in Arrest zu nehmen. Der Richter entscheidet ob diese Arrestierung der eigentlichen Haft angerechnet wird oder nicht, sollte dieser verurteilt werden.




2. Die Haft


Die Haft beinhaltet einige grundlegende Regeln, welche wiefolgt aufgezählt sind:


  • Der Angeklagte sollte pünktlich und selbständig zum Haftantritt erscheinen. Sollte die Uhrzeit nicht im Urteil des Richters stehen, kann diese von KO und XO festgelegt werden. Dies ist dem Angeklagten mitzuteilen. Der Angeklagte hat aller spätestens um 23.45 Uhr seine Haft die dem im Urteil stehenden Datum vorhergeht anzutreten.
  • Sollte der Angeklagte nicht selbständig im Arrestbereich erscheinen, ist dies KO und XO zu melden.
  • Der Angeklagte wird dann per Intercom darüber informiert, das er sich innerhalb von x Min im Arrest zu melden hat. Sollte er in der fest gesetzten Zeit nicht erscheinen, wird er vom Sicherheitsdienst abgeholt und in den Arrest gebracht.
  • Dieses Fehlverhalten wird in der Personalakte vermerkt und kann sich negativ auf das Strafmaß auswirken. Dies liegt im Ermessensspielraum des Richters
  • Der Angeklagte hat den Anordnungen der Sicherheit unbedingt Folge zu leisten.
  • Vor Betreten der Zelle, sind alle Taschen zu leeren und dem SO`ler zur Aufbewahrung zu überlassen. Darüber wird ein Protokoll geführt und von beiden unterschrieben.
  • Dem Angeklagten kann unter Umständen erlaubt werden persönliches mit in die Zelle zu nehmen, z.B ein Bild oder anderen ungefährliche Dinge. Dies zu beurteilen, abzulehnen oder zu erlauben, liegt im Ermessen der Sicherheit
  • Vor Betreten der Zelle wird der Angeklagte einer Leibesvisitation unterzogen. Dabei ist zu beachten das dies gleichgeschlechtlich passiert.
  • Für die Dauer des Arrestes sind alle Privilegien die ein Rang mit sich bringt aufgehoben.
  • Dem Anklagten ist der sprachliche Zugang zum Computer aufgrund der Sicherheitseinstellungen im Arrestbereich verwehrt.
  • Dem Inhaftierten ist es erlaubt ein persönliches Logbuch zu schreiben. Dafür wird ihm ein extra Passwort zu Verfügung gestellt, welches er von der Sicherheit beim Haftantritt erhält.
  • Dem Inhaftierten wird nahe gelegt sich sportlich im Rahmen der Möglichkeiten der Zelle zu betätigen: z.B Liegestütze, Rumpfbeuge und ähnliches.
  • Dem Inhaftierten ist es nicht erlaubt Besuch zu bekommen. Außnahmen bilden lediglich Besuche des Counselors , des Richters & von Familienmitgliedern mit Erlaubnis des KO/XO , der auch die Dauer des Besuchs festlegt.
  • An die Dauer der erlaubten Besuche ist sich zu halten und diese wird von der Sicherheit überwacht. Bei nicht Einhalten der Besuchszeiten, wird dies KO/XO gemeldet. Dies kann zur Entziehung der Besuchserlaubnis führen.
  • Der Inhaftierte wird 3 mal täglich mit Nahrung versorgt, dabei handelt es sich um eine Grundernährung. Auf Wünsche nach Lieblingsspeisen und ähnliches wird nicht eingegangen.
  • Auf speziesbedingte Ernährung und nach Anweisungen des LMO´s muss geachtet werden.
  • Dem Inhaftierten ist nur im Sonderfall erlaubt seine Zelle zu verlassen z.B Besuch des Richters zur Urteilsverkündung oder zu Gesprächen mit dem Counselor um die Einhaltung der Privatsphäre zu gewährleisten, wenn der Arrestbereich nicht leer ist.
  • Alle Ausgänge sind KO/XO zu melden, der Ausgang erfolgt in Begleitung von SOlern, sollte das Schiff verlassen werden, ist min. der XO zur Begleitung mitzunehmen.
  • Sollte es sich bei der Begleitperson und der Besuchsperson um ein und den gleichen Spieler handeln, ist eine der Personen auszuwechseln oder eine weiter nicht involvierte Person/Spieler mitzunehmen.
  • Die im Arrestbereich herrschende Beleuchtung wird nur zu den Schlafenszeiten von 2100 bis 0600 reduziert.
  • Dem Inhaftierten ist es untersagt mit der Sicherheit mehr als die nötigen höflichen Worte zu wechseln.
  • Der Inhaftierte ist aufgefordert seine Zelle in einem ordungsgemäßen Zustand zu halten. z.B Sauberkeit, kein zerlegen von Pritschen etc



3. Die Entlassung aus der Haft

  • Die Haft endet mit Ablauf der festgelegten Zeit, solange sich der Inhaftierte an die Regeln gehalten hat. Die Haft endet spätestens um 23.45 des letzten Hafttages.
  • Dem Inhaftierten ist bei Verlassen des Arrestbereiches sein Eigentum gegen Unterschrift zurückzugeben
  • Nach Beendigung seiner Haft ist der Freigänger verpflichtet sich beim LMO zu einem Check-Up zu melden.
  • Fällt der Check up positiv aus, hat sich der Freigänger umgehend bei KO/XO zum Dienst zu melden.
  • Fällt der Check-up negativ aus, muss der LMO dies KO/Xo melden. Eine entsprechende Rehabilitation ist umgehend einzuleiten.



Erstellt von dem Spieler von Pravan Rahul Gadhavi